Kürzlich fand in Nürburg das „Rhein-Shiai 2023“ in der Ring Arena auf dem Nürburgring statt. Beim ersten Turnier des Jahres 2023 starteten die „Sakuras“ Alexander Henze und Julian Böhm.
Für beide war es das erste Turnier dieser Größenordnung, bei dem schon die Zahlen mit 1062 Startern, diese aus 161 Vereinen und das aus 23 Nationen beeindruckten.
Gekämpft wurde auf 12 Tatamis im Round-Robin-System, also jeder gegen jeden.
Nach erfolgreicher Eingewöhnung kamen Böhm und Henze auf dem Turnier gut zurecht. Beide zeigten, dass sie sich auch auf großer Bühne wohlfühlen.
Henze stand in der Kategorie U14 -44 Kg auf der Kampffläche. Nach mehreren gewonnen Kämpfen verlor er das Poolfinale nur knapp und verpasste so die Endrunde. Für ihn hieß es am Ende des Wettkampftages immerhin noch Rang 7, was bei dieser Konkurrenz ein beachtlicher Erfolg ist.
Böhm startete in der Kategorie männlich U14 +50 Kg. Hier waren die Teilnehmer in sage und schreibe neun Pools aufgeteilt. Böhm gewann seinen Pool und gelangte so in die Endrunde. In der Begegnung der Poolsieger kämpfte er im nächsten Kampf 0:0. Erst der knappe Kampfrichterentscheid stoppte Böhm an dieser Stelle im Kampf um den 3. Platz. Aber auch Rang 5 ist ein erfreuliches Ergebnis bei diesem Event.
„Alles in allem war es ein guter Jahresauftakt für die Beiden!“, so der Heimtrainer der beiden jungen Herren. „So weit muss man erst einmal kommen!“.
Autoren Archiv: admin
Farbwechsel
Pünktlich zum Jahreswechsel standen im Landesleistungsstützpunkt für Karate, im SKD Sakura Meuselwitz e.V., welches für den DKV auch als Stützpunkt für Gesundheitsprävention fungiert, für einige Karatekas noch einmal Gürtelprüfungen an. Zwei Tage hatte der Prüfer hier gut zu tun.
Besonders hervorzuhaben ist auch, dass ebenso bundesweit Schwarzgurtprüfungen bis 5. Dan vor einer Danprüfungskommission abgelegt wurden.
Die zu prüfenden Minis, Kids und Teens und auch die Erwachsene traten allesamt gut vorbereitet an, um ihr Können zu beweisen. Bei allen wurden die Bereiche Kihon (Grundschule), Kata (Form) und Kumite (Kampf) geprüft. Die Minis wurden noch im Bereich Athletik einer Prüfung unterzogen.
Alle Karatekas, darunter u.a. Violetta Khatnianska, Josephine Piehler, Matheo Ochmann, Tim Kulhanek, Gabriela Ignatova, Aaron Pohle und Finja Haun konnten den Prüfer mit Ihren Vorführungen überzeugen und ihre bisherigen Gürtel gegen die nächsthöheren eintauschen bzw. erstmals eine der begehrten Prüfungsurkunden in Empfang nehmen.
Auch zehn der in Meuselwitz trainierenden Landeskadermitglieder fanden noch genügend Zeit, zur Prüfungsvorbereitung. Izabela Ignatova, Emma Kirschner, Davinia Neugebauer, Ella-Sophia Nebel, Hanna Heilmann, Maximilian Haun, Colin Köhler, Lucas Fritzsche, Alexander Henze und Julian Böhm überzeugten mit souveränen Leistungen.
Bei den Erwachsenen, welche im Meuselwitzer Verein „Sakura“ in separaten Gruppen, die vollständig losgelöst jeglichen Leistungsgedankens sind, traditionelles Karate ausschließlich zur Gesunderhaltung trainieren, traten Toni Pikenhain und Marko Böhm zur Gürtelprüfung an. Pikenhain trägt nun den gelben Gürtel, Böhm seinen ersten Braungurt.
Andre Klatt und Jan Laubrich, zwei gestandene Herren jenseits der „30“, stellten sich ihrer nächsten Danprüfung. Andre Klatt ist nun im Besitz des 2. Dan und Dr. Jan Laubrich ist nun stolzer Träger des 3. Dan.
Interessenten am Training für Erwachsene und Ältere können ab sofort, neben montags, 19:30 Uhr, bei einer Physiotherapeutin, immer dienstags, 18:00 Uhr, unter der Leitung des frischgebackenen 3. Dan, Dr. Jan Laubrich trainieren.
Sakura wiederholt ausgezeichnet
Der in der Nordregion des Altenburger Landes ansässige Sportverein SKD Sakura Meuselwitz e.V., welcher in Meuselwitz und auch in Lucka Trainingsangebote unterbreitet, erhielt im September 2022 die Auszeichnung „Sterne des Sports“ in Bronze. Teil dieser Auszeichnung war ein Scheck in Höhe von 1000 Euro.
Bereits im Jahr 2019 erhielt der Erfolgsverein „Sakura“ die höchste Auszeichnung in Sachen Erfolg und Nachwuchsarbeit für einen Sportverein innerhalb des DOSB: Das Grüne Band.
Gewürdigt wurden auch schon damals u.a. die ausgezeichnete Nachwuchsarbeit, die sportlichen Erfolge und das gesamtgesellschaftliche Engagement des Vereins.
Das SKD Sakura Meuselwitz e.V. bildet dabei als rein ehrenamtlich geführter Verein bemerkenswert einen Landesleistungsstützpunkt für den Thüringer Karate Verband und einen Gesundheitspräventionsstützpunkt für den Deutschen Karate Verband ab. Neben den Karateangeboten wie Multimediakarate ab 3 Jahren, über Sportkarate bis hin zum Gesundheitskarate für Erwachsene und Ältere, bietet der Verein eine Plattform für Pilates, Nordic-Walking, Rückenschule, Budomotion u.v.a.m.
Aktuell fiel der Verein nicht nur wegen des Vorbenannten auf, sondern auch wegen seiner hervorragenden konzeptionellen Arbeit während des „Coronastillstandes“, die im Verein mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln überstanden wurde.
Neben dem Verleih von Sportgeräten und dem Versand von individuellen Trainingsplänen bot man Onlinetrainings, Outdoortrainings, Einzeltrainings sowie Onlinewettkämpfe an – je nachdem, was gerade erlaubt war.
So ganz nebenbei sanierte man von 2018 bis 2020 noch die Haupttrainingsstätte der Sakuras in Meuselwitz. Neben der neuen Fassade, neuen Fenstern und der Umstellung der Beleuchtung auf LED, wurde das Dach erneuert und die Sportstätte im Inneren renoviert – alles im Kontext des Energiesparens. Dass die Gesundheitssportkurse der Krankenkassen in dieser Pandemiezeit nicht stattfinden konnten, bekam der Verein dabei finanziell leider sehr stark zu spüren… Diese Einnahmen fehlen noch heute.
Nun erhielt „Sakura“ die Auszeichnung „Sterne des Sports“ in Bronze. Dieser Wettbewerb für Sportvereine wird vom Deutschen Olympischen Sportbund gemeinsam mit den deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken seit 2004 durchgeführt.Es ist der wichtigste Preis, den es in Deutschland für ehrenamtliche Tätigkeiten im Sport gibt. Der Deutsche Olympische Sportbund und die Volksbanken Raiffeisenbanken würdigen mit diesem Wettbewerb alljährlich auf Orts-, Landes- und Bundesebene außergewöhnliche Aktivitäten des gesellschaftlichen Engagements von Sportvereinen.
Der Wettbewerb umfasst drei Ebenen: Auf der lokalen Ebene wartet auf den Sieger der „Große Stern des Sports“ in Bronze, ausgezeichnet von der Volksbank oder Raiffeisenbank sowie dem Kreis- und Stadtsportbund der jeweiligen Region. Der Gewinner qualifiziert sich für das Finale auf Landesebene. Bei der Preisverleihung des „Großen Stern des Sports“ in Silber, die von den Landessportbünden und den regionalen Genossenschaftsverbänden ausgerichtet wird, konkurrieren die Sportvereine um das Ticket zum Bundesfinale der „Sterne des Sports“ in Gold 2022. Beim Bundesfinale zu Jahresbeginn in Berlin werden im jährlichen Wechsel vom Bundeskanzler oder dem Bundespräsidenten die Finalisten für ihr gesellschaftliches Engagement mit den „Sternen des Sports“ in Gold und der bundesweit Erstplatzierte mit dem „Großen Stern des Sports“ in Gold ausgezeichnet.
Die Ehrung der Landessieger 2022 im Bundesland Thüringen und Verleihung der „Sterne des Sports“ in Silber wird nach zwei Jahren Corona-Pause diesmal wieder in Präsenz, am 01.11.2022 in der Weimarhalle gefeiert. Drücken wir die Daumen.
Sakura im Internationalem Vergleich
Unlängst fand in Heilbad Heiligenstadt die 8. Internationale Eichsfeld Open statt.
Das Teilnehmerfeld war mit 506 Athleten, 539 Starts und 38 Vereinen aus Deutschland, Luxemburg, Frankreich, Niederlande und Italien gut besetzt.
Für SKD Sakura Meuselwitz gingen insgesamt 6 Karatekas in verschieden Altersklassen und Kategorien an den Start. Das Sakura-Team erarbeitete sich letztlich 11 Medaillen, davon 3 x Gold, 2 x Silber und 6 x Bronze und endete somit im Medaillenspiegel beachtlich auf Platz 7.
Als einziges Mädchen ging Ella Nebel für Sakura an den Start. In der Kategorie Kumite weiblich, U14 -38 kg stand sie am Ende gegen Starterinnen aus Luxemburg und Frankreich auf der Kampffläche und erkämpfte sich den 3. Platz.
Als nächstes ging Colin Köhler in verschiedenen Kategorien an den Start. In der Kategorie Kumite, U10 männlich -35 kg unterlag er erst im kleinen Finale mit 2:3 ganz knapp und konnte sich so ebenfalls einen 3. Platz sichern.
In der Kategorie U16 männlich Kata stand Alexander Henze auf der Tatami und holte sich die Bronzemedaille.
Julian Böhm errang in der Kategorie Kumite U14 +49 kg den 3. Platz. Weiterhin holte er sich im Kumite U16 -57 kg den 1. Platz, seine Kämpfe in dieser Begegnung konnte er mit 6:1, 3:0 und 4:0 alle für sich entscheiden.
Im Kumite U18 männlich -55 kg/-61 kg konnten sich, mit Sando Worg und Julian Böhm, gleich zwei Sakuras einen Platz auf dem Treppchen sichern. Erst ein Gegner aus Luxemburg bereitete Probleme und so erkämpften sich Böhm Platz 2 und Worg Platz 3.
Sando Worg nahm außerdem noch einen 3. Platz im Kumite U21 männlich mit nach Hause.
Bei den Senioren weiblich Kumite open und weiblich Kumite -61 kg/+68 kg ging Talina Titz an den Start und konnte sich in beiden Kataegorien gegen Ihre Gegnerinnen, unter anderem aus den Niederlanden, durchsetzen und beide Male die Goldmedaille mit nach Hause nehmen.
Jetzt, mit Schuljahresbeginn, wurden die Trainingsgruppen im Erfolgsverein Sakura neu strukturiert, wonach einige wenige Plätze frei geworden sind.
Still und heimlich erlangte Vico Köhler eine neue Graduierung

Es war eine kleine, feine, gleichwohl hochkarätige Besetzung, die sich zur seltenen hohen Karate-DAN-Prüfung im Rahmen des KVBW-Sommercamps in Langenau zusammengefunden hatte.
Die Prüfer, Dr. Sigi Wolf (Präsident des Karateverbandes Baden-Württemberg), Anton Klotz (KVBW-Vizepräsident), Rainer Wenzel (KVBW-Schatzmeister) und SOK-Prüferreferent des KVBW Markus Powill, hatten darüber zu befinden, ob der DKV-Schulsportreferent Ralf Brünig, Thomas Peters, Marc Taris und der Bundesjugendreferent des DKV Vico Köhler, der beim Deutschen Karate Verband unter anderem auch noch für das Ressort „Sport & Gesundheit“ verantwortlich ist, die nächst höheren Graduierungen erhalten.
Und wie es nicht anders zu erwarten gewesen war, hatten alle Prüflinge ihre Hausaufgaben gemacht, so dass Ralf Brünig nunmehr Träger des 7. DAN ist, Thomas Peters, Marc Taris sowie Vico Köhler freuten sich über die Dokumente, die jeweils den 6. DAN beurkunden.
Übrigens: Letzterer hatte es dabei geschafft, zuvor zu wirklich unmöglichen Zeiten, in jeder seiner raren freien Minuten, im Honbu-Dojo der Sakuras allein für sich zu trainieren und sein Tun im Verein und vor dem Vorstand bis zuletzt geheim zuhalten.
Nun, da wir es doch erfahren haben, gratulieren wir ganz herzlich! DEIN SKD Sakura Meuselwitz …








