Zwei Podestplätze bei der Internationalen Ostdeutschen Karatemeisterschaft

Kürzlich fand in Halle/S. die Internationale Ostdeutsche Karatemeisterschaft statt, welche hochkarätige Besetzung fand. Bei dem Turnier waren Sportler aus acht Nationen dabei, sie absolvierten im Rahmen des Wettbewerbs mehr als 600 Starts.

Vom Thüringer Landesleistungsstützpunkt für Karate, dem SKD Sakura Meuselwitz e. V., nahmen zwei Kumite-Athletinnen teil, um sich international messen zu können.

Der Meuselwitzerin Talina Titz gelang es, sich in Ihrer Alters- und Gewichtsklasse, über die Trostrunde bis auf Platz drei vorzuarbeiten. In der nächst höheren Altersklasse schien es auch ganz gut zu klappen. Lediglich im Kampf um den Einzug ins Finale verlor Titz, so dass sie auch hier in die Trostrunde musste. Zu allem Übel verlor sie den letzten Kampf gegen Müller (Magdeburg) und musste sich so mit Rang fünf zufriedengeben.

Lara Coraman aus Altenburg schaffte es in ihrer Altersklasse „nur“ auf Rang neun.

Die jungen Damen gingen gemeinsam nochmals in der Disziplin Kumite-Team an den Start. Dort boten sie spannende Kämpfe und verdienten sich so mit Bronze den zweiten Podestplatz für die „Sakuras“.

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Ist-Zustandbestimmung nach Maß beim Seenland-Cup

Zu Beginn eines jeden Jahres findet im brandenburgischen Schwarzheide ein Turnier statt, welches der Trainer der Meuselwitzer Karatekas, Köhler, gern zur Bestimmung des aktuellen Ist-Zustandes nach der Winterpause nutzt. Drei junge Damen aus dem Karate-Landes- und Bundeskader der Disziplin Kumite wurden in diesem Jahr entsandt, um sich auszuprobieren.
Viel besser als gedacht schnitten die drei Sakuras dabei in beiden gemeldeten Altersklassen ab. In den Einzel- und Teamdisziplinen standen sie insgesamt 9 x auf dem Siegerpodest.

Lara Coraman aus Altenburg belegte in der Gewichtsklasse -54 kg Platz drei, nachdem sie im Kampf um den Einzug ins Halbfinale verlor, sich aber in der Trostrunde nach vorn kämpfte.

In der Gewichtsklasse +54 Kg traten die Meuselwitzerin Talina Titz und die Luckaerin Hannah Schwarze an. Während sich Schwarze verletzungsbedingt nur mit Platz drei zufriedengeben musste, startete Titz bis ins Finale durch, welches sie dann auch noch mit 4:0 Punkten für sich entschied.

Die Allkategorie war seitens der „Meuselwitzer“ nur noch mit Titz und Coraman besetzt, da Schwarze nun aufgrund der zugezogenen Verletzung gar nicht mehr starten durfte.
Coraman und Titz schafften es jeweils in das Halbfinale und trafen dort aufeinander. Mit 6:1 Punkten zog Titz nach dem Sieg über Coraman ins Finale ein, gab dieses aber an ihre Kontrahentin ab und endete so auf Platz 2. Coraman musste in die Trostrunde, deren letzter Kampf unentschieden ausging. Nach Kampfrichterentscheid verlor die Altenburgerin und belegte demnach Rang fünf.

In der nächsthöheren Altersklasse schickte Köhler Titz und Coraman in der Klasse -59 kg an den Start. Auch hier bewies er ein „glückliches Händchen“. Titz holte sich Gold und Coraman Bronze.
Nochmal Silber für Titz und Rang fünf für Corman hieß es in der Allkategie der Damen.

Am Ende des Tages gerieten die Sakuras in ein Dilemma. Schwarze fiel nun auch im Kumite-Team aus, so dass die beiden übrigen Damen nur noch zu zweit antreten konnten. Es hieß also: Jeweils ein Kampf ist von vornherein verloren. Dennoch gaben die beiden ihr Bestes. In ihrer Altersklasse und in der Nächsthöheren schafften sie es mit geschickten Aufstellungen, sich bis auf den zweiten und auf den dritten Platz vorzukämpfen und sich so nicht nur Silber und Bronze, sondern auch den Respekt der Kampfrichter zu sichern.

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Talenteschmiede holt zwölf Medaillen bei Landesmeisterschaft – „Sakura“ stellt zwei Landesmeister

Am vergangenen Wochenende fanden in der Meuselwitzer „Schnaudertalhalle“ die diesjährigen Karatelandesmeisterschaften in den Altersklassen Kinder, Jugend und Junioren statt. Der Ausrichter, der Landesleistungsstützpunkt für Karate, das SKD Sakura Meuselwitz, sorgte bei dieser Veranstaltung für einen würdigen Rahmen. Vor insgesamt 200 Zuschauern schafften es insbesondere die Meuselwitzer, vor heimischer Kulisse insgesamt 12 Mal auf dem Siegerpodest zu stehen.

Bereits am morgen, bei den Kindern B, begann der Medaillenregen. Gleich im ersten Ausscheid, der Disziplin Kata-Einzel weiblich, standen sich im Finale zwei Sakuras gegenüber.
Paula Kühn besiegte hier letztlich ihre Trainingskameradin Nele Beisig und wurde so mit 6 Jahren die jüngste Landesmeisterin im Thüringer Karate Verband.
In der gleichen Disziplin startete bei den Jungen Alexander Henze. Auch er ließ alle seine Gegner hinter sich und wurde Landesmeister.

Nicht ganz soviel Glück hatte Lennox Pursch bei den Kinder A mit seinen Katavorträgen. Er scheiterte im Kampf um Platz eins und musste sich so mit dem Vizemeistertitel begnügen.

In der Disziplin Kumite waren die „Meuselwitzer Kids“ wieder ganz vorn mit dabei. Paula Kühn errang den Vizelandesmeistertitel, Nele Beisig sicherte sich Bronze und Alexander Henze wurde immerhin noch Fünfter.

Aufgrund eines krankheitsbedingten Ausfalls mussten Beisig und Kühn alleine ihr Kumite-Team stemmen. Trotz dessen, das somit also schon immer ein Kampf als verloren galt, schafften sie es trotzdem auf Platz drei.
Genauso erging es Henze mit seinem Team. Auch dieses wurde im Kampf um den Einzug ins Finale gestoppt und mussten sich mit Bronze begnügen.

Bei den Jugendlichen gab es dann weitere Erfolge zu feiern.

Hannah Schwarze sicherte sich in den Disziplinen Kata und Kumite Bronze. Ihre Vereinskameradin Lara Coraman nahm aus ihrer Kumite-Gewichtsklasse die Bronzemedaille mit nach Hause.

Zusammen mit Talina Titz gingen Schwarze und Coraman als Kumite-Team an den Start. Hier belegten sie Platz drei.

Die drei jungen Damen nahmen zum Abschluss nochmals an den Kata-Team-Ausscheiden der Juniorinnen teil und wurden, obwohl dies nicht ihre Altersklasse ist, prompt Dritte.

„Es war einer der erfolgreicheren Wettkampftage…“, summierte der Vereinschef am Ende zufrieden auf.

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Sakuras dürfen acht Mal aufs Treppchen

Am 03.10.2016 wurde in Waltershausen der Wartburgpokal, in der Sportart Karate, ausgetragen. Trotz der Terminfülle im Oktober, fanden sich mehrere hundert Starter vor allem in den Altersklassen der Kinder und Schüler ein und auch – krankheitsbedingt nur – eine Handvoll Karateka aus dem Meuselwitzer Landesleistungszentrum für Karate „Sakura“ nahmen hier teil.
In der Disziplin Kihon-Ippon-Kumite starteten die Meuselwitzer Lea Stiftel, Leone Schädlich und der Jason Liebscher jeweils in großen Starterfeldern. Schädlich und Liebscher erkämpften sich Bronze, Stiftel wurde sogar mit Gold belohnt.
Ebenfalls mit einem großen Starterfeld konfrontiert, sahen sich die Luckaerin Hannah Schwarze und die Altenburgerin Lara Coraman in ihren Gewichtsklassen der Disziplin Kumite. Hier wurden beide im Finale gestoppt und nahmen so Silber mit nach Hause.
Das Kumite-Team Mix der Jugend mit Schwarze, Coraman und Tim Bien war für niemanden zu stoppen. In spannenden Begegnungen holten sich die Kämpfer verdient Gold.
In der höchsten Altersklasse erkämpfte sich Schwarze ebenfalls in der Disziplin Kumite phänomenal Gold.
Die drei Teamstarter gingen danach nochmals Rennen. Trotz der älteren Konkurrenz schafften sie es nochmals, einen der goldenen „Wartburgpokale“ zu erkämpfen.
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1. Danprüfung in Meuselwitz – ein Erfolg

Dass die Karatekas des Thüringer Landesleistungszentrums für Karate „Sakura“ in Meuselwitz durch Ihre Erfolge schon seit Jahren von sich Reden machen, ist eigentlich gar nichts Neues mehr. Diesmal nun aber mussten nicht die Wettkämpfer ran, sondern vier aus der „Führungsriege“ des Erfolgsvereins.
Eine Premiere war dies für die „Meuselwitzer“ überdies, wurde ihnen doch die große Ehre zu teil, die Danprüfung im heimischen Dojo abhalten zu können. Dem Heimtrainer und A-Prüfer Vico Köhler, 5. Dan SOK und 4. Dan Shotokan, wurde hierzu vom Deutschen Karate Verband Anton Klotz, 7. Dan SOK, aus Baden-Württemberg beigeordnet. Unter den wachsamen Augen der beiden mussten sich u. a. die vier Meuselwitzer Prüflinge drei Stunden lang den Anforderungen einer Danprüfung unterziehen.
Die Meuselwitzerin Anja Schneider, Nachwuchstrainerin im Verein und Sören Hanisch, Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit stellten sich ihrer ersten Schwarzgurtprüfung. Mit bestechender Präzision trugen sie ihr Prüfungsprogramm vor, so dass Klotz nur loben konnte und meinte, dass dies „eine der besseren Prüfungen“ sei.
Marcus Pröhl, Leistungssportbeauftragter und Kampfrichter sowie Jörg Rosenberger, welcher Mitglied der Schiedskommission des Thüringer Karate Verbandes und Kassenprüfer im Verein „Sakura“ ist, stellten sich ihrer zweiten Schwarzgurtprüfung. Insbesondere Rosenberger zeigte, dass man sich mit 51 Jahren noch steigern kann. Er begeisterte insbesondere durch immenses Wissen und kraftvolle Techniken.
Von allen Prüflingen des Tages wurde in einer für sie schier endlos langen Zeit alles abverlangt. Die Anforderungen lagen – nicht nur konditionell – wirklich sehr hoch, dennoch schaffte es alle durch ihren Trainer sehr gut vorbereitet, die bisher wohl wichtigsten Prüfungen zu bestehen.
Aus der Talenteschmiede „Sakura“ ist nunmehr der bereits zehnte Danträger hervorgegangen.
Interessenten, egal ob 3 oder bereits über 50, können bei kostenlosen Schnupperangeboten die Angebote des Meuselwitzer Sportvereins und Landesleistungszentrums kennenlernen.