Meuselwitz scheitert an Polen

Kürzlich fand in Burkhardtsdorf (Sachsen) der 12. Zwönitzpokal in der Sportart Karate statt. Wie gewohnt organisierte der Ausrichter Gojukai Kemptau, diesmal an Kapazitätsgrenzen angelangt, mit 568 Sportlern aus 70 Vereinen und 754 Starts ein ansehnliches Turnier.

Zwischen den insgesamt Startern aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Thüringen fanden sich auch Engländer, Tschechen und Polen wieder.

Aus den Meuselwitzer Reihen des SKD „Sakura“ Meuselwitz, dem Landesleistungsstützpunkt Ostthüringens für Karate, waren vier Athleten angereist, welche an diesem Tag in der Disziplin Kumite, in zwei Altersklassen starteten.

Mit noch wenig Wettkampferfahrung musste sich der Meuselwitzer Malte Hering in seiner Altersklasse in vier vollen Pools seinen Gegnern stellen. Bis ganz nach vorn genügten seine Bemühungen nicht. Er endete hier „nur“ auf Rang 5. In der nächsthöheren Altersklasse gelang es Hering aber, auf dem Podest zu stehen. Nach Pedrovic und Novik nahm er Bronze in Empfang.

Die ebenfalls aus Meuselwitz stammende Talina Titz scheiterte im Kampf um den Einzug ins Finale in ihrer Altersklasse an zwei Polinnen aus Szczecin. Auch sie konnte am Ende Bronze mit nach Hause nehmen. Gleiches gelang ihr in der nächsthöheren Altersklasse.

Die Altenburgerin Lara Coraman verlor den Kampf um den Einzug ins kleine Finale gegen eine Polin aus Scinawa und wurde in ihrer Altersklasse so nur Siebte. In der folgenden Altersklasse klappte es etwas besser. Coraman kam über Platz fünf aber nicht hinaus.

In der Disziplin Kumite-Team konnten sich die jungen Damen Titz, Coraman und Alexandra Wagner dann über einen weiteren Podestplatz freuen. Bis ins kleine Finale zeigten sie ihre Qualitäten. Dort verloren sie den Kampf um den Einzug ins Finale und reisten als Drittplatzierte zurück gen Meuselwitz.

Das Resümee des Tages verlief dennoch durchaus positiv: Immerhin konnten bei dieser Mammutveranstaltung vier Starter 5 Medaillen erkämpfen.

Interessenten am Karatesport können jetzt wieder bei kostenlosen Schnuppertrainings die Angebote des Meuselwitzer Sportvereins kennenlernen; egal ob Mini ab 3 Jahre oder Teen oder Erwachsener. Letzterer trainiert in einer separaten Gruppe Karate als Verteidigungs- und Gesundheitssport.

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Talina Titz löst Fahrkarte zur Deutschen Meisterschaft im Karatesport

Am 04.03.2017 fand in Waltershausen ein Vergleichskampf im Modus „Jeder gegen jeden“ statt, bei dem nur die TOP-Wettkämpfer Thüringens teilnahmen, unter ihnen auch zwei Starterinnen des SKD Sakura Meuselwitz (Landesleistungsstützpunkt des Thüringer Karate Verbandes).
Wieder einmal konnten die Sakuras mit hervorragenden Leistungen aufwarten, die Meuselwitzerin Talina Titz schaffte es sogar, ihre Fahrkarte zur Deutschen Meisterschaft bereits vorfristig, also vor der Landesmeisterschaft Thüringens, zu lösen.
Nachdem der Leistungssporttrainer der Sakuras, Vico Köhler, die Starterinnen kürzlich in vielen Trainings in Methodik und Didaktik komplett umgestellt hatte, war dieser Ländervergleich eigentlich mehr als Testlauf gedacht. Das Titz Platz 1 belegte, war für Köhler und wohl auch für Titz eine Überraschung.
Zuerst musste Titz gegen ihre Trainingskameradin Lara Coraman aus Altenburg antreten. Hier endete der Kampf mit 1:1 unentschieden. In Runde zwei unterlag Titz Aylin Ahmedova aus Erfurt mit 0:2. In der dritten Runde gewann Titz gegen Emely Linke aus Erfurt mit 1:0 und in der vierten Runde gegen Laura Siemon aus Waltershausen mit 6:0. Aufgrund dieser Leistung wurde Titz vom Thüringer Karate Verband für die Teilnahme an der diesjährigen Deutschen Meisterschaft nominiert.
Coraman endete auf Platz drei. Sie gewann ihren zweiten Kampf mit 3:1 gegen Linke und verlor Kampf drei mit 0:1 gegen Ahmedova. Auch gegen Siemon musste sich Coraman knapp mit 1:2 Punkten geschlagen geben. Dennoch konstatierte der Trainer der Sakuras, dass Coraman enorme Fortschritte gemacht hatte und dieser dritte Platz ein sehr gutes Ergebnis ist.
Interessenten aller Altersklassen können erst ab 27.03.2017 das Training im Erfolgsverein kostenfrei ausprobieren! Die Gruppen sind wie folgt unterteilt: 3-6 Jahre, 7-11 Jahre, 12-17 Jahre, ab 18 Jahre und ab 35 Jahre.

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Karate-Krümel Alexander Henze wird erfolgreichster Teilnehmer – Talentschmiede „Sakura“ erkämpft 6 Mitteldeutsche Meistertitel

Kürzlich fand in Waltershausen die diesjährige Mitteldeutsche Meisterschaft in der Sportart Karate statt. Über 700 Einzelstarts und 80 Teamstarts mussten an diesem Tage von Startern aus dem gesamten Bundesgebiet in teilweise enormen Starterfeldern bewältigt werden. Die Konkurrenz war groß, reisten doch sogar Platzierte der Europameisterschaften an.
Der Trainer des Landesleistungsstützpunktes für Karate in Meuselwitz fuhr mit 8 Startern nach Waltershausen, damit sich diese „Sakuras“ ebenfalls um die begehrten Titel „Mitteldeutscher Meister“ bemühen konnten.
Gleich zu Beginn des Turniers starteten die Sakura-Kids voll durch. In der Disziplin Kata belegte der aus der Elsteraue stammende Alexander Henze bei den Jungen Platz 1, die Sporaerin Paula Kühn bei den Mädchen Platz 3.
Zwei weitere erste Plätze und zwei dritte Plätze sollten für Henze in den folgenden Kumite-Disziplinen folgen. Mit seinem Kata-Team, mit dem Meuselwitzer Lennox Pursch und Kühn belegte er Platz 2. Den vierten Titel gab es für das Kumite-Team Henze, Pursch und dem Meuselwitzer Leone Schädlich.
Pursch errang in seinen Kumite-Disziplinen bei den Schülern weiterhin zweimal Silber.
Der Altenburger Sando Worg wurde in dieser Altersklasse zweimal mit Bronze belohnt. Er startete zusammen mit Pursch und Kühn ebenfalls als Kumite-Team und nahm hier abermals Bronze mit nach Hause.
Schädlich durfte sich am Ende des Tages weiterhin über zweimal Silber und einmal Bronze aus Kumite-Ausscheiden freuen.
Bei der Jugend gab es den nächsten Titelgewinn zu feiern. Malte Hering aus Meuselwitz nahm nach seinen Kumite-Starts 1 x Gold, zweimal Silber und einmal Bronze mit nach Meuselwitz.
Die mitgereiste weibliche Sakura-Jugend, Talina Titz aus Meuselwitz und Lara Coraman aus Altenburg, erkämpfte jeweils Bronze.
Das Jugend-Kata-Team Titz, Hering, Schädlich endete auf Platz drei.
Titz und Coraman starteten abermals bei den Seniorinnen. Titz errang hier im Kumite den letzten Titel des Tages für den Meuselwitzer Karate-Landesleistungsstützpunkt, Corman wurde Dritte.
Zusammen mit Tim Bien gingen die Damen nochmals als Kumite-Team an den Start. Hier wurden sie nur im Finale gestoppt, konnten sich aber trotzdem über den Vizemeistertitel freuen.
Diese Mitteldeutsche Meisterschaft war wieder eins der erfolgreichsten Turniere für den Meuselwitzer Karateverein „Sakura“ in den letzten Jahren. Jetzt heißt es kurz verschnaufen, bis es demnächst mit den Pokalkämpfen weitergeht.
Interessenten an der Sportart Karate können ab sofort kostenlos „schnuppern“.

Zwei Podestplätze bei der Internationalen Ostdeutschen Karatemeisterschaft

Kürzlich fand in Halle/S. die Internationale Ostdeutsche Karatemeisterschaft statt, welche hochkarätige Besetzung fand. Bei dem Turnier waren Sportler aus acht Nationen dabei, sie absolvierten im Rahmen des Wettbewerbs mehr als 600 Starts.

Vom Thüringer Landesleistungsstützpunkt für Karate, dem SKD Sakura Meuselwitz e. V., nahmen zwei Kumite-Athletinnen teil, um sich international messen zu können.

Der Meuselwitzerin Talina Titz gelang es, sich in Ihrer Alters- und Gewichtsklasse, über die Trostrunde bis auf Platz drei vorzuarbeiten. In der nächst höheren Altersklasse schien es auch ganz gut zu klappen. Lediglich im Kampf um den Einzug ins Finale verlor Titz, so dass sie auch hier in die Trostrunde musste. Zu allem Übel verlor sie den letzten Kampf gegen Müller (Magdeburg) und musste sich so mit Rang fünf zufriedengeben.

Lara Coraman aus Altenburg schaffte es in ihrer Altersklasse „nur“ auf Rang neun.

Die jungen Damen gingen gemeinsam nochmals in der Disziplin Kumite-Team an den Start. Dort boten sie spannende Kämpfe und verdienten sich so mit Bronze den zweiten Podestplatz für die „Sakuras“.

Wer Interesse am Karatesport hegt, egal ob jung oder alt, kann jetzt wieder kostenlos an Probetrainings teilnehmen.

Ist-Zustandbestimmung nach Maß beim Seenland-Cup

Zu Beginn eines jeden Jahres findet im brandenburgischen Schwarzheide ein Turnier statt, welches der Trainer der Meuselwitzer Karatekas, Köhler, gern zur Bestimmung des aktuellen Ist-Zustandes nach der Winterpause nutzt. Drei junge Damen aus dem Karate-Landes- und Bundeskader der Disziplin Kumite wurden in diesem Jahr entsandt, um sich auszuprobieren.
Viel besser als gedacht schnitten die drei Sakuras dabei in beiden gemeldeten Altersklassen ab. In den Einzel- und Teamdisziplinen standen sie insgesamt 9 x auf dem Siegerpodest.

Lara Coraman aus Altenburg belegte in der Gewichtsklasse -54 kg Platz drei, nachdem sie im Kampf um den Einzug ins Halbfinale verlor, sich aber in der Trostrunde nach vorn kämpfte.

In der Gewichtsklasse +54 Kg traten die Meuselwitzerin Talina Titz und die Luckaerin Hannah Schwarze an. Während sich Schwarze verletzungsbedingt nur mit Platz drei zufriedengeben musste, startete Titz bis ins Finale durch, welches sie dann auch noch mit 4:0 Punkten für sich entschied.

Die Allkategorie war seitens der „Meuselwitzer“ nur noch mit Titz und Coraman besetzt, da Schwarze nun aufgrund der zugezogenen Verletzung gar nicht mehr starten durfte.
Coraman und Titz schafften es jeweils in das Halbfinale und trafen dort aufeinander. Mit 6:1 Punkten zog Titz nach dem Sieg über Coraman ins Finale ein, gab dieses aber an ihre Kontrahentin ab und endete so auf Platz 2. Coraman musste in die Trostrunde, deren letzter Kampf unentschieden ausging. Nach Kampfrichterentscheid verlor die Altenburgerin und belegte demnach Rang fünf.

In der nächsthöheren Altersklasse schickte Köhler Titz und Coraman in der Klasse -59 kg an den Start. Auch hier bewies er ein „glückliches Händchen“. Titz holte sich Gold und Coraman Bronze.
Nochmal Silber für Titz und Rang fünf für Corman hieß es in der Allkategie der Damen.

Am Ende des Tages gerieten die Sakuras in ein Dilemma. Schwarze fiel nun auch im Kumite-Team aus, so dass die beiden übrigen Damen nur noch zu zweit antreten konnten. Es hieß also: Jeweils ein Kampf ist von vornherein verloren. Dennoch gaben die beiden ihr Bestes. In ihrer Altersklasse und in der Nächsthöheren schafften sie es mit geschickten Aufstellungen, sich bis auf den zweiten und auf den dritten Platz vorzukämpfen und sich so nicht nur Silber und Bronze, sondern auch den Respekt der Kampfrichter zu sichern.