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Gürtelprüfung „nebenher“…

„Zeit ist kostbar!“, dachte sich wohl der Heimtrainer der Meuselwitzer Sakuras und setzte noch kurz vor den Sommerferien eine Gürtelprüfung für die infrage kommenden Karatekas des SKD Sakura Meuselwitz e.V. an. 16 Kids mussten so antreten, um zu beweisen, dass sie auch noch mehr können, als Medaillen gewinnen.
In zwei Stunden wurden die Bereiche Kihon (Grundschule), Kata (Form) und Kumite (Kampf) geprüft, wobei den Aspiranten auf den nächsten Gürtel schon von den sommerlichen Temperaturen der Schweiß auf der Stirn stand.
Der jüngste Prüfling war die vierjährige Finja Haun. Mit viel Spaß an der Sache stand sie wie selbstverständlich neben den „Großen“ und zeigte Schläge, Tritte und Blöcke, so, als hätte sie bis dahin noch nichts Anderes getan. Verdient übergab ihr der Prüfer am Ende den weiß-orangen Gurt.
Der Karateneuling Aaron Pohle meisterte trotz der Aufregung anlässlich seiner ersten Gürtelprüfung den abgefragten Stoff gut. Er darf jetzt den Weißgurt tragen.
Izabela Ignatova, Josephine Piehler, Konstantin Schmidt, Matheo Ochmann und Tim Kulhanek traten bereits zum zweiten Mal an und meisterten die Aufgaben gut. Sie freuten sich über den Erhalt des weiß-gelben Gürtels.
Auch Gabriela Ignatova schaffte spielend die Anforderungen für den weiß-orangen Gürtel.

Nun waren die Meuselwitzer Nachwuchslandeskader an der Reihe.
Emma-Kirschner und Davinia Neugebauer tauschten am Ende ihrer Vorträge ihre Gürtel in die Farben weiß-blau.
Ella-Sophia Nebel übersprang einen Gürtel und trägt nun die Farbe gelb.
Hanna Heilmann, Nele Richter und Maximilian Haun zeigten in Top-Form alles, was man zum gelb-orangen Gürtel wissen muss.
Colin Köhler wurde ebenso geprüft und bestand mit Bravour die Prüfung zum Orangegurt.
Lucas Fritzsche erhielt vom Prüfer verdient den orange-grünen Gürtel.
Ab dem neuen Schuljahr wird es wie gewöhnlich Verschiebungen in den einzelnen Gruppen geben, hiernach werden wieder Kapazitäten für neue Karateka frei. Wer als 3-6jähriger ins Sakura-Team einsteigen möchte, kann dies dann mittwochs, 16:45 Uhr tun. Kids ab 7 Jahre können montags, 17:00 Uhr vorbeikommen. Teens sind dienstags, 17:00 Uhr gern gesehen und Erwachsene treffen sich montags, 19:30 Uhr.

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Talentschmiede „Sakura“ Meuselwitz beweist Qualität

Vorausschauend als Verband, „denn wer weiß schon, was im Herbst wieder ist“, aber für den Ausrichter ein „dickes Brett, dass es zu bohren galt“, fanden alle diesjährigen Landesmeisterschaften in der Sportart Karate an zwei Tagen in der Meuselwitzer „Schnaudertalhalle“ statt.
Logistisch und personaltechnisch war das Turnier, welches es in der Verbandsgeschichte des Thüringer Karate Verbandes so erstmalig in diesem Format gab, eine immense Herausforderung für die „Sakuras“. Dennoch waren am Ende alle Anwesenden mit den Meuselwitzer Gastgebern hoch zufrieden! Auch die Stadt Meuselwitz und die umliegenden Orte partizipierten von den Geschehnissen um den Meuselwitzer Erfolgsverein, es gab kein Hotelzimmer mehr und die Gaststätten in der Kleinstadt waren gut frequentiert.

Aber nicht die „Sporthalle klarmachen“ war an diesen Tagen das Wichtigste, sondern die vielen Sportler, welche sich lange Zeit auf dieses Event vorbereitet hatten.
Auch der Wettkampfkader der Meuselwitzer „Sakuras“ war fast vollständig angetreten, um sich mit den anderen zu messen. Vor heimischer Kulisse traten so vor vollen Zuschauerrängen und in gut gefüllten Starterpools 19 Starter für das SKD Sakura Meuselwitz an.

Am Samstag wurden die Wettkämpfe in den Altersklassen der Schüler, Jugend, Junioren, U21 und in der Leistungsklasse ausgetragen. Hier schickte der Vereinschef 10 seiner Schützlinge ins Rennen und letztlich sollte auch jeder von ihnen hervorragend mindestens einmal auf dem Treppchen stehen.
Lucas Fritzsche konnte mit seinen Katavorträgen nur auf Rang vier landen. In der Disziplin Kumite gereichte es aber am Ende zur Bronzemedaille.
Ebenso erging es Alexander Henze. Auch er nahm, nach Bezwingen einer großen Konkurrenz, aus der Disziplin Kumite eine Bronzemedaille mit nach Hause.
Das mit den dritten Plätzen unterbrach Julian Böhm dann endlich. Er schaffte es in der Disziplin Kumite bis ins Finale, welches er denkbar knapp verlor und somit Vizelandesmeister wurde.
Sando Worg sammelte dann wieder Bronze. Gleich zweimal durfte er aufs Podest, nachdem er in den Disziplinen Kata und Kumite bewies, was er gelernt hatte.
Talina Titz fehlte am Ende ebenfalls das Quentchen Glück zur Silbermedaille. Auch sie musste sich mit Bronze begnügen.

Die Mädchen Hanna Heilmann, Nele Richter, Ella-Sophia Nebel und Josephine Piehler schafften es in den jeweiligen Einzeldisziplinen nicht auf die Medaillenränge, . Aber als Kata-Team konnten Richter, Heilmann und Nebel Bronze sichern.
Piehler ging mit Heilmann, Nebel und Richter als Kumite-Team weiblich an den Start. Nach dem verpassten Einzug ins Finale hieß es auch hier Platz 3.
Das Kumite-Team männlich mit Böhm, Henze und Angel Georgiev kämpfte sich in spannenden Begegnungen bis ins Finale vor. Hier verloren sie zwei Kämpfe und wurden so Vizelandesmeister.
Der erste Wettkampftag ging – auch wenn es mit Gold nicht ganz geklappt hatte – doch äußerst zufriedenstellend zu Ende. Jeder hatte mit seinem errungenem Podestplatz gezeigt, dass er zu den Besten Thüringern in seiner Sportart gehört und dass die Karatekas des Meuselwitzer Landesleistungsstützpunktes ein hervorragendes Training genossen hatten.

Am Sonntag waren die Kinder an der Reihe. Neun wurden vom Heimtrainer der Sakuras auserkoren, sich beim höchsten Thüringer Turnier für diese Altersklasse zu beweisen.
Ausnahmslos alle Nachwuchsstarter waren hochmotiviert und zeigten hervorragende Leistungen!
Finja Haun war mit fünf Jahren die Jüngste. Sie wurde am Ende im Kampf um Platz drei gestoppt.
Matheo Ochmann schaffte es mit seinen Katavorträgen auf Platz drei.
Finjas Bruder, Maximilian, heimste dann endlich das ersehnte Gold ein. Er wurde in der Disziplin Kata Landesmeister.
Izabella Ignatova und Davinia Neugebauer konnten mit ihren Kata jeweils Vizelandesmeisterinnen werden.
Colin Köhler endete hier auf Rang vier und in der Disziplin Kumite auf Rang fünf, genauso wie Tim Kulhanek.
Nina Friedel und Leni Keller erkämpften sich regelrecht in der Disziplin Kumite jeweils den dritten Platz.
Endre Gombos-Vajna wurde hier Vizelandesmeister.
Das Team der Mädchen mit Ignatova, Neugebauer, Friedel und Keller wurde Dritte, das Team der Jungen mit Köhler, Gombos-Vajna, Kulhanek und Haun wurde Fünfter.
Eine ausschließlich positive Billanz zog der Heimtrainer Köhler und schaut nun bereits mit seinen Schützlingen auf das nächste Turnier. Dieses lässt nicht lange auf sich warten. Bereits am 09.07.2022 wird in der Schnaudertalhalle die Thuringia-Open stattfinden; hier dann nicht nur mit Startern aus Thüringer Vereinen.
Interessenten an den Angeboten wie Karate, Pilates, Nordic-Walking, Rückenschule o.a. des Vereins „Sakura“ in Meuselwitz und Lucka, egal ob Minis ab 3 oder Erwachsene ab 30 Jahren, erhalten Informationen unter info@sakura-web.de und auf www.sakura-web.de

  • Landesmeister Maximilian Haun
  • Talina Titz punktet
  • Landesmeister Haun mit Trainer
  • Isabela Ignatova punktet
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Summer-Kids-Cup

Kürzlich fand der erste Summer-Kids-Karate-Cup in Waltershausen statt. Unter den vielen Teilnehmern waren auch drei Sakuras vom Meuselwitzer Landesleitungsstützpunkt für Karate zugegen, welche mit reichlich „Lorbeeren“ nach Hause kamen.
Der jüngste Meuselwitzer Starter war Colin Köhler. Mit seinen acht Jahren gewann er in den ausgetragenen Katadisziplinen 2 x Bronze. In einer Kumitedisziplin sicherte er sich Gold.
Josephine Piehler konnte für sich am Ende des Wettkampftages zweimal Silber und einmal Bronze verbuchen.
Angel Georgiev erkämpfte sich in der Disziplin Kumite überraschend und phänomenal Platz zwei.

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Internationales U21-Randori – Nele Richter holt Gold

Das diesjährige Internationale U21-Randori, welches in Waltershausen ausgetragen wurde, war wie immer sehr stark besetzt. Jeder Rundengewinn bei dem Turnier, welches ausschließlich in der Disziplin Kumite ausgetragen wird, war schon ein kleiner Sieg.
Der Cheftrainer der Meuselwitzer Karateka vom SKD Sakura Meuselwitz e.V. entsandte zum Turnier nur eine Handvoll Athleten zur „Standortbestimmung“.
Emma Kirschner zeigte sich hochmotiviert. Bei dem gelungenen Versuch, alles im Training Gelernte umzusetzen, endete sie auf einen sehr guten dritten Platz.
Nele Richter war an diesem Tag in einer sehr guten Verfassung. Sie gewann ihre Kämpfe teilweise mit enormen Punktunterschied und holte so Gold ins Altenburger Land.
Julian Böhm war vielleicht etwas zu verhalten an diesem Tag. Nicht ganz seine Leistungen abrufend, wurde er „nur“ Dritter.
Talina Titz „ackerte“ regelrecht Runde um Runde, um weiter zu kommen. Auch sie wurde für ihre Bemühungen mit Bronze belohnt.
Interessenten an den Angeboten wie Karate, Pilates, Nordic-Walking, Rückenschule o.a. des Vereins „Sakura“ in Meuselwitz und Lucka, egal ob Minis ab 3 oder Erwachsene ab 30 Jahren, erhalten Informationen unter info@sakura-web.de.

Talina Titz für Toyota Karate Bundesliga nominiert

Ein Erfolgreiches Jahr, für das SKD Sakura Meuselwitz e.V., endet mit hoffnungsvollen Aussichten auf 2022.
Nachdem Talina Titz Ende Oktober in Kempen Deutsche Vize-Meisterin geworden ist, wurde sie nun für das kommende Jahr in die KG Erfurt-Meuselwitz für die Toyota Karate Bundesliga berufen.
Bereits in den 90er Jahren wurde in Hin- und Rückrunde die Karate Bundesliga ausgetragen. Nach einer längeren Pause begann vor zwei Jahren wieder der Kampf um den Titel Deutschlands beste Herren- und Damen-Mannschaft.
In der Hinrunde, welche im Frühling nächsten Jahres stattfindet, sowie in der Rückrunde im Herbst sammeln die Teams jeweils Punkte. Die zwei besten Teams pro Gruppe starten dann nochmal in den Playoffs im K.O.-Modus und kämpfen um den Mannschaftsmeistertitel.
In der Toyota Karate Bundesliga sind die Damen in zwei Gruppen zu je sechs Mannschaften eingeteilt, bei den Herren gibt es drei Fünfer-Gruppen. Die Mannschaften bestehen dabei aus jeweils drei (Damen) beziehungsweise fünf (Herren) Karateka – exklusive zweier Ersatz-Karateka. Neben dem Einsatz von maximal zwei ausländischen Athleten/Athletinnen können auch Junioren/Juniorinnen (das 17. Lebensjahr muss vollendet sein) eingesetzt werden – allerdings nur einer/eine pro Team. Alle Kämpfe werden ausgekämpft, da die Ergebnisse in die Gesamt-Wertung einfließen. Insgesamt werden in der Bundesliga somit jeweils 60 Mannschafts-Kämpfe ausgetragen – von insgesamt 158 Athleten und Athletinnen.
Titz und die beiden weiteren Damen aus ihrer Mannschaft kämpfen demnächst also im Modus „jeder gegen jeden“ (Round Robin) gegen Teams aus ganz Deutschland. Eine straffe Vorbereitung ist nun – verbunden mit vielleicht auch etwas Glück bei der Auslosung – von Nöten.