Sakuras im Saale-Orla-Kreis erfolgreich

Am vergangenen Samstag fanden in Hirschberg/Saale die Kreismeisterschaften in der Sportart Karate, im Saale-Orla-Kreis, statt. Als Gäste waren hierzu unter anderem die „Sakuras“ aus Meuselwitz eingeladen.
Der Cheftrainer der Meuselwitzer setzte hier allein auf den Nachwuchs und beorderte 14 seiner Schützlinge dorthin, um bei den insgesamt 290 Starts mitzumischen.
Bei „Karatekrümeln“ startete Emma Richter in den Disziplinen Parcours und Kihon. Die Vierjährige ließ alle anderen hinter sich und sicherte sich zweimal Gold.
Ihre Schwester, Nele Richter, wurde mit ihren 7 Jahren gleich dreimal mit Gold belohnt. Sie beherrschte ihre Gegnerinnen in den Disziplinen Kata, Kumite und Kumite Allkategorie. Im Parcours gab es für sie noch Bronze. Nele wurde mit diesem Ergebnis die erfolgreichste Starterin des Tages.
Mit drei Goldmedaillen kehrte Khanh Le Xuan ins Altenburger Land zurück. Kata, Kumite und Kumite Allkategorie stellten kein Problem für ihn dar.
Die Überraschung des Tages war Bastian Eichner. Er gewann, trotz der erst geringen Wettkampferfahrung, zweimal Gold in den Kumiteausscheiden und Silber mit seinen Katavorträgen.
Colin Köhler durfte viermal auf das Treppchen. Zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze hieß es am Tagesende für ihn.
Hanna Heilmann hatte in drei von vier Finalkämpfen immer etwas Pech. Dreimal musste sie sich mit Silber begnügen, „nur“ einmal klappte es mit dem oberen Treppchenplatz.
Mit einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze wurden die Leistungen von Lucas Fritzsche belohnt.
Zoe Brose sicherte sich Gold und Bronze.
Auch Sando Worg trumpfte in der Disziplin Kumite nochmals auf. Er gewann Gold, nachdem er bereits zweimal Bronze errang.
Julian Böhm wurde zweimal erst im Finale gestoppt. Nach zwei Bronzemedaillen erhielt er noch zweimal Silber.
Linos Kaczmarek und Anton Tobischka errangen in ihren Altersklassen je einmal Silber und einmal Bronze.
Während Julian Neuber nach wirklich guten Leistungen mit zweimal Bronze nach Hause fahren konnte, schaffte es sein Bruder Tim, drei Bronzemedaillen zu erringen.
Mit Stolz kann der Verein auf die Leistungen seiner Teilnehmer schauen, standen doch alle mindestens zweimal auf dem Siegerpodest.
Interessenten am Karatesport können ab sofort wieder mit einem Schnuppertraining in das Vereinstraining einsteigen. Kids ab 3 Jahren trainieren mittwochs, 16:45 Uhr, Kinder ab 7 Jahren treffen sich montags und dienstags, 17:00 Uhr, Teens an denselben Tagen, ab 18:00 Uhr und Erwachsene montags, ab 19:30 Uhr und dienstags, ab 18:00 Uhr.

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Jahresauftakt nach Maß

Zum Start in die diesjährige Wettkampfsaison schickte das SKD Sakura Meuselwitz e. V. fünf Karatekas nach Dresden, zur Internationalen Dresden Open. Viele, der 522 Starter, waren hierzu aus dem Ausland angereist, z.B. Engländer, Schotten, Polen, Tschechen und Weißrussen, um sich bei diesem hochkarätig besetzten Turnier zu messen.

In der Altersklasse der Schüler startete Paula Kühn in der Disziplin Kumite. Trotz des Gewinnens der Vorrunden, hieß es am Ende leider nur Rang 5 für Kühn; der Einzug ins Kleine Finale blieb ihr verwehrt.

Kahnh Le Xuan und Sando Worg starteten in der Altersklasse Jugend, im Kumite, in derselben Gewichtsklasse. Nachdem Le Xuan gleich zu Beginn gegen den späteren Erstplatzierten verlor und in die Trostrunde musste, gewann Worg Runde für Runde und stand letztlich im Finale. Vor diesem wurden die Trostrunden ausgetragen. Hier fand Le Xuan zu seiner gewohnten Form und schlug seine Gegner bis er seinen Podestplatz als Drittplatzierter sicher hatte. Im anschließenden Finale unterlag Worg seinem Kontrahenten und nahm so Silber mit nach Hause.

Das Kumite-Team Le Xuan, Worg und Marc Büchner endete auf Rang 5.

Talina Titz, die in zwei Altersklassen im Kumite an den Start ging, überraschte an diesem Tag viele. Bei den Juniorinnen erkämpfte sie sich in ihrer Altersklasse Bronze. In der Altersklasse der Damen schaffte sie sogar bis ins Finale, welches mit 1:1 endete. Da ihre Gegnerin allerdings die erste wertbare Technik erzielte, verlor Titz das Finale, freute sich aber trotzdem über Silber.

Grundschule Meuselwitz in Thüringen auf Platz 1 – 74 Medaillen für Sakuras

Am 16.11.2019 fand in der Meuselwitzer „Schnaudertalhalle“ die Thüringer Schulmeisterschaft im Karatesport statt. Unter den Startern waren auch 20 „Sakuras“, welche – durch die gute Nachwuchsarbeit im Verein – letztlich alle auf dem Treppchen stehen durften. Das Turnier war in der 13. Auflage gut besucht, die Teilnehmer stammten aus ganz Thüringen.

Mit 5 Jahren war die Emma Richter die jüngste Teilnehmerin des Tages. Sie startete für die Kita „Frohe Zukunft“ Starkenberg und erkämpfte einmal Gold und einmal Silber.

Mit fünf ersten Plätzen und einer Bronzemedaille wurde Colin Köhler von der Grundschule Posa erfolgreichster Starter des Tages. Er sorgte mit Nele Richter dafür, sie gewann 4 x Gold, 1 x Silber und 1 x Bronze, dass beider Schule in der Gesamtwertung am Tagesende auf Platz drei landete.

Khanh Le Xuan aus der Regelschule Meuselwitz endete mit Gold und Bronze, Sando Worg vom Altenburger Friedrichgymnasium wurde sogar mit 2 x Gold und 1 x Bronze belohnt.

Während Talina Titz für das Spalatingymnasium Altenburg bei den Junioren zweimal Silber für sich verbuchen konnte, freute sich Malte Hering von der SBS WISO Altenburg in dieser Altersklasse am Ende über 1 x Gold und 2 x Bronze.

Die erfolgreichste Schule war in diesem Jahr die Grundschule Meuselwitz. 13 x Gold, 9 x Silber und 8 x Bronze sammelten die Kids wie Paula Kühn, Hanna Heilmann, Juline Steidtmann und Aaron Wenzel.

Die Gesamtwertung der Teilnehmer des Altenburger Landes

1. PlatzGrundschule Meuselwitz
2. PlatzGrundschule Posa
6. PlatzRegelschule Meuselwitz
9. PlatzKindergarten „Frohe Zukunft“ Starkenberg
12. PlatzFriedrichgymnasium Altenburg
15. PlatzSBS WISO Altenburg
16. PlatzKarolinum Altenburg
18. PlatzSpalatingymnasium Altenburg
20. PlatzVeit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasium Meuselwitz
21. PlatzGrundschule Känguru Ehrenberg

Interessenten, insbesondere im Erwachsenenalter und bei den Minis ab 3 Jahren, können jetzt wieder in das Training einsteigen.

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Hohe Karate-Danprüfungen in Meuselwitz

Eine Dan-Prüfung ist für jeden Kampfsportler etwas Besonderes, aber dieses Mal war sie es auch für die Prüfer und den gastgebenden Verein „Sakura“, stellten sich die Prüflinge aus verschiedenen Bundesländern doch recht hohen Schwarzgurtprüfungen, explizit erst ab dem 3. Dan.
Auch Karatekas des Thüringer Landesleistungszentrums für Karate „Sakura“ Meuselwitz nahmen die Strapazen auf sich, nachdem sie sich sehr lange Zeit auf dieses Highlight vorbereitet hatten.

Für jeden Prüfling war die Prüfung in drei Bereiche aufgeteilt.
Im Pflichtteil musste jeder verschiedene Kata (Formen) vorführen, die viele kontrastierende Bewegungen wie schnelle explosive zu langsamen, wuchtigen Techniken beinhalteten.
Danach wurden verschiedene Kihon-Kombinationen (Grundschule) geprüft, um bestimmte Techniken mehr in den Vordergrund zu rücken.

Im Anschluss erfolgte der Wahlteil.
Alle Prüflinge hatten sich dabei für das Kata-Bunkai entschieden, die Analyse von Kata-Bewegungen, um ihre Bedeutung als Anwendung zu demonstrieren.
Es mussten sämtliche Angriffe, Würfe, Konter sowie bestimmte Taktiken langsam und dann schnell und stark vorgeführt werden. Dies erforderte nicht nur eine enorm gute Kondition, da durch Wiederholung eine gute dreistellige Zahl an Techniken zustande kam, sondern auch ein gutes Distanzgefühl sowie eine exzellente Körperbeherrschung, da Techniken gefordert waren, die den Gegner nicht verletzen durften.
Wert legten die Prüfer dabei auch auf reelle Abwehrmechanismen, so mussten mehrere Verteidigungsmöglichkeiten gegen Schläge, Würgegriffe, Festhalten, Fauststöße, Tritte aber auch gegen Angriffe mit Waffen wie dem Stock demonstriert werden. Zugleich sollte dabei auf Verhältnismäßigkeit geachtet werden.

Robin Wenzel, Jörg Rosenberger und Melanie Müller-Schwefel stellten sich nunmehr schon ihrer dritten Schwarzgurtprüfung.
Insbesondere Jörg Rosenberger begeisterte mit seinen über 50 Lebensjahren durch sehr gute körperliche Kontrolle, enormes Wissen und kraftvolle Techniken.
Auch Robin Wenzel brauchte sich mit seinen Leistungen nicht zu verstecken. Durch seine Wettkampferfahrungen konnte er punkten und absolvierte eine gute Prüfung.
Melanie Müller-Schwefel kam ebenfalls ihr Wissen aus dem Wettkampfbereich zugute. Sie bestach durch eine hervorragende Athletik.

Susanne Worg, eine der Trainerinnen im SKD Sakura Meuselwitz e.V., war eine von zwei Prüflingen zum 4. Dan. Die Anforderungen hierzu waren wirklich sehr hoch, dennoch schaffte sie es wie die anderen „Sakuras“ durch ihren Trainer Vico Köhler sehr gut vorbereitet auch, die bisher wohl wichtigste Prüfung zu bestehen.

Die Danprüfer – einer stammte sogar aus dem Präsidium des Deutschen Karate Verbands – waren hoch erfreut, so hervorragend vorbereitete Prüflinge vorzufinden und hatten nach den vierstündigen Prüfungen demnach relativ wenig Kritik anzubringen.

Gerade im Erwachsenenbereich mit „Karate für die Gesundheit“ möchte der Verein „Sakura“ Interessenten über 30 Jahren immer montags, ab 19:30 Uhr und dienstags, ab 18:00 Uhr die Möglichkeit geben, insgesamt 5 x kostenfrei an einem Karatetraining teilzunehmen.

10 Podestplätze für Sakura

Am 12.05.2019 fand in Gräfentonna der diesjährige Unstrutpokal in der Sportart Karate statt. Der Vereinschef des Karatelandesleistungsstützpunktes „Sakura“ aus Meuselwitz setzte hierbei lediglich auf die Altersklassen der Kinder A, Schüler und Jugendlichen. Leidglich sieben Teilnehmer nominierte Köhler zu diesem Turnier, welche am Ende insgesamt zehnmal auf dem „Treppchen“ stehen sollten.

Zu Beginn starteten bei den Kindern A Alexander Henze und Armin Edel in der Disziplin Kata-Youngster. Henze verpasste den Einzug ins Finale und wurde Dritter, Edel endete auf Rang fünf.
In der Disziplin Kumite-Youngster hatte Henze mehr Glück. Er sicherte sich Gold. Edel wurde auch hier „nur“ Fünfter.
In den jeweiligen Kata-Altersklassen knüpften Henze und Edel an ihre bisherigen vorderen Platzierungen an. Beide nahmen aus ihrer Kategorie jeweils Silber mit nach Hause.
Paula Kühn startete ebenfalls bei den Kindern A und erarbeitete sich mit ihren Katavorträgen in der Youngster-Klasse Silber.

Khanh Le Xuan erkämpfte sich bei den Schülern in der Disziplin Kumite-Youngster Gold. Sando Worg endete hier auf Platz drei.
Julian Böhm schaffte es in der Disziplin Kata bis ins Finale, aus welchem er als Zweiter hervorging. Das Finale in seiner Kumite-Youngster-Klasse konnte er für sich entscheiden, Platz eins hieß es hier am Ende für ihn.

Malte Hering kämpfte sich bei den Jugendlichen in der Disziplin Kumite bis ins kleine Finale vor, verlor dieses aber und schloss mit Rang fünf ab.

Das Kumite-Team Le Xuan, Worg, Böhm kämpfte, dirigiert von Köhler, phänomenal. Der vermeintlich stärkste Le Xuan hatte an diesem Tag ein enormes Tief, so dass Böhm und Worg die eigentlichen Arbeitstiere in den Teambegegnungen waren. Am Ende errangen die Jungs verdient Silber.