Gesamte Nachwuchs-Landesauswahl zu Gast in Meuselwitz

Im Landesleistungsstützpunkt für Karate „Sakura“ Meuselwitz barsten wieder einmal mehr 3 Tage lang fast die Wände, als sich 74 Karate-Sportlerinnen und Sportler sowie 15 Betreuer zur jährlichen größten gemeinsamen Kadertrainingsmaßnahme des Thüringer Karate Verbandes in Meuselwitz trafen.

Am Freitag, gegen 17:00 Uhr, reisten die Teilnehmer aus ganz Thüringen an. Anschließend folgte sofort die erste Trainingseinheit in zwei Hallen. Abends gab es asiatische Küche worüber sich alle freuten und der Tag endete, mit einem Kinoabend.

Am Samstag waren alle schon früh auf den Beinen, da nach dem Frühstück schon das zweite Training wartete. Danach fuhren die Teilnehmer mit zwei Reisebussen nach Kamsdorf zu einer Unter-Tage-Grill-Party. Vico Köhler hatte eine Führung in einem Schaubergwerk der besonderen Art organisiert. Zwar waren es immerhin 4 Stunden bei 8°C, aber dennoch verging die Zeit bei der Unter-Tage-Bahnfahrt, dem Wandern in Stollen und dem Grillen recht schnell.

Wieder in Meuselwitz angekommen war es Zeit für die dritte Trainingseinheit. Als diese auch geschafft war, gab es zur Belohnung Pizza.

Am Morgen des letzten Tages galt es, die abschließende Trainingseinheit zu überstehen. Sichtlich geschafft traten dann alle Teilnehmer die Heimreise an.

Im Landkreis meisterlich gekämpft

Kürzlich fanden die Kreisjugendspiele in der Sportart Karate statt, wobei der Meuselwitzer Karateverein „Sakura“ auf hohem Niveau als Ausrichter fungierte. Neben der Einzelwertung gab es eine Wertung nach Schulen und Kindertagesstätten, denn die jüngsten Starter waren gerade einmal 3 Jahre alt. Über 60 Kategorien wurden in der Sporthalle des Meuselwitzer Gymnasiums in vier Stunden auf zwei Tatamis vor einer doch recht ansprechenden Zuschauerkulisse ausgetragen. Egal ob Mini oder Junior: Alle konnten letztlich die Kampfrichter mit ihren Leistungen zufriedenstellen.
Gerade bei den Kids zeigte sich die gute Nachwuchsarbeit im Landesleistungsstützpunkt Thüringens „Sakura“. Marie Sparwald, Stella Korn, Anton Tobischka, Emil Peris und Colin Köhler konnten in den AK 3-4 und 5-6 alle mindestens einmal Gold erringen.
Bei den größeren Kindern stachen Paula Kühn und Alexander Henze hervor. Beide sammelten fleißig mehrere Gold- und Silbermedaillen.
In der AK Jugend sorgte John Broschwitz für Furore. Als Anfänger und Wettkampfdebutant endete er mit dreimal Gold und einmal Silber. Malte Hering holte immer noch zweimal Gold und einmal Silber.
Erfreulich war, dass Hannah Schwarze nach sehr langer Verletzungspause wieder den Einstieg fand, Medaillen zu erringen. Sie sicherte sich bei den Juniorinnen in den Disziplinen Kata und Kumite Gold.
Nach Schulen ausgewertet sah das Endergebnis so aus:

  1. Platz Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasium Meuselwitz
  2. Platz Grundschule Rehmsdorf
  3. Platz Kita „Kinderträume“ Profen
  4. Platz Grundschule Meuselwitz
  5. Platz Kita „Am Spielplatz“ Altenburg
  6. Platz Kita „Kleeblatt“ Lucka
  7. Platz Friedrichgymnasium Altenburg
  8. Platz Regelschule Meuselwitz
  9. Platz Kita „Frohe Zukunft“ Starkenberg
  10. Platz Kita „Märchenland“ Meuselwitz
  11. Platz Grundschule „Schnaudertal“ Kayna
  12. Platz Grundschule „Carolinum“ Altenburg
  13. Platz Spalatingymnasium Altenburg
  14. Platz Kita „Sonnenkäfer“ Meuselwitz
  15. Platz Grundschule Wintersdorf
  16. Platz Kita „Dr. Gerhard Ulrich“ Wintersdorf

Ein ganz besonderer Dank gilt dem KSB Altenburger Land, welcher die Maßnahme unterstützte.

Medaillenränge knapp verpasst

Kürzlich fanden in Erfurt die alljährlichen deutschen Meisterschaften der Jugend, Junioren und der U21 statt. Im Vorfeld schafften es zwei „Sakuras“, sich zu qualifizieren und waren an diesem Tag schließlich mit starken Konkurrenten aus der ganzen Bundesrepublik konfrontiert.
Die „Meuselwitzer“ hatten dabei wirklich etwas Pech. In allen Klassen, in denen sie starteten, waren die Pools mehr als voll.
Zuerst ging Lara Coraman in der Altersklasse U18/+59kg an den Start. Sie präsentierte eine souveräne Leistung. Trotz der vier errungenen Flaggen im Kampf um den Einzug ins kleine Finale, verpasste sie mit dem 5. Platz knapp die Chance auf die begehrten Medaillen bei ihrer ersten DM. Dennoch stellte sie sich und ihren Trainer mit ihrer guten Leistung zufrieden.
Anschließend startete sie nochmal für Thüringen im Auswahlteam. Nach drei spannenden Vorrundenkämpfen ging es gegen das Team aus Rheinland-Pfalz um den Einzug ins kleine Finale. Die Kämpferinnen nahmen sich nichts, doch am Ende überzeugte das gegnerische Team und zog später ins Finale ein. In der Trostrunde schafften es die Mädchen nicht, sich gegen das Berliner Team durchzusetzen, welches später Dritter wurde. Auch hier blieb nur Rang 5.
Bei den Männern U21/-75kg ging Mahdi Karimi an den Start. Seine erste Runde meisterte er souverän gegen seinen Gegner aus Sachsen. Auch der zweite Gegner aus Hessen wurde bezwungen. Im nächsten Kampf, hier ging es um den Einzug ins kleine Finale, zeigte Karimi konditionelle Schwächen und schied gegen einen Gegner aus Baden-Württemberg auf Rang 5 aus.

Sakura besteht auf großer internationaler Bühne – Karimi holt wichtiges internationales Gold

In Wald-Michelbach/Odenwald fand kürzlich eines der größten Internationalen Turniere Europas statt. 710 Teilnehmer waren dazu aus 21 Nationen angereist, u. a. aus Saudi-Arabien, Nepal, Russland, Ägypten und Island, um sich an zwei Tagen zu messen und um das 8. Internationale U21-Randori zu gewinnen.
Der Trainer der „Sakuras“ hatte zu diesem Event drei Starter entsandt, die Meuselwitzer Karatekas mischten auch gut auf den vorderen Rängen mit. Das Turnier wurde im Round-Robin-System ausgetragen, d. h. jeder kämpfte gegen jeden.
Die Meuselwitzerin Talina Titz startete im Kumite-Einzel weiblich U16/+54 kg am ersten Wettkampftag. Anfangs zeigte sie Schwächen, so dass wertvolle Punkte verloren gingen. Nach deutliche Worten ihres Trainers konnte sie sich noch auf Platz drei in ihrem Pool und Platz vier in der Gesamtwertung vorkämpfen.
Die Altenburgerin Lara Coraman startete im Kumite-Einzel weiblich U18 +59 kg am zweiten Wettkampftag. Leider kam sie mit der Gesamtsituation überhaupt nicht klar, sammelte aber wichtige Wettkampferfahrungen.
Ebenfalls am zweiten Wettkampftag startete in absoluter Topform der Altenburger Mahdi Karimi im Kumite-Einzel männlich U18 -76 kg. Nach furiosen teilweise „zu Null Kämpfen“ sicherte er sich die Finalteilnahme. Hier traf er auf Aslan Emre aus Limburg, einen starken Gegner vom Hessischen Landesverband. Im spannenden Finalkampf folgte ein Schlagabtausch nach dem anderen. Karimi zeigte beeindruckende Techniken, konnte kurz vor Schluss einen 3-Punkte-Vorsprung herausarbeiten und überzeugte so die Kampfrichter. Gold war hier unumgänglich.

Meuselwitzer Karateverein setzt Erfolgsserie fort

Kürzlich fand in Tonna der alljährliche „Unstrut Pokal“ statt, bei dem auch Starter aus dem Meuselwitzer Karateverein „Sakura“ teilnahmen.

Zuerst ging die jüngste Sakura-Starterin, Paula Kühn, an den Start. Sie bezwang ein großes Kumite-Starterfeld und wurde erst im Kampf um den Einzug ins Finale gestoppt, sie wurde mit Bronze belohnt.

Alexander Henze durfte gleich viermal auf das Treppchen. In der Disziplin Kata-Einzel seiner eigenen Altersklasse ließ er alle Gegner hinter sich und holte Gold. In der nächsthöheren Klasse kämpfte er sich ebenfalls bis ins Finale vor, in welchem er dann knapp unterlag.
Ebenfalls im Bereich Kata schafften es Armin Edel sowie Julian Böhm, Medaillen für sich zu erringen. Hier gingen beide mit Bronze von der Matte.

In der Disziplin Kumite wurden die Jungs ein weiteres Mal für ihre Leistungen belohnt. Henze schaffte es jeweils in seiner eigenen sowie in der nächsthöheren Klasse auf einen Platz 3.
Auch Julian Böhm und Armin Edel setzten ihre konstanten Leistungen im Kumite fort und holten beide ein weiteres Mal Bronze.
Lukas Fritzsche konnte sich ebenso gegen starke Gegner durchsetzen und wurde schließlich auch mit Bronze belohnt.

Bei den Schülern ging Sando Worg an den Start. Mit überraschend guten Kämpfen schaffte er es in seinem starken Starterfeld bis ins Finale, in welchem er dann sehr knapp seiner Konkurrenz unterlag.

In der Altersklasse Jugend/Junioren gingen Malte Hering, Talina Titz und Lara Coraman an den Start. Hering schaffte es, sich bis ins Poolfinale vorzukämpfen, in dem er jedoch ausschied. Im Kampf um Platz drei ließ er seinem Gegner keine Chance und konnte so Bronze für sich verbuchen.

Bei den Mädchen schafften es dann Coraman und Titz, sich gegen alle ihre Gegnerinnen durchzusetzen. Dank jeweils starken Vorkämpfen trafen beide im Finale aufeinander, welches Titz dann für sich entscheiden konnte.